Eickedorfer Hof

Solidarische Landwirtschaft

Lebensort

WAS IST SOLIDARISCHE LANDWIRTSCHAFT

Die Grundidee des Konzepts der Solidarischen Landwirtschaft (SoLawi) ist, dass der Hof eine Gruppe von Verbrauchern mit frischen, regionalen Produkten versorgt. Diese Gruppe von Mitgliedern stellt als Gegenleistung die nötigen finanziellen Mittel bereit, die der Landwirt braucht, um den Hof zu bewirtschaften. Jeder einzelne legt sich jeweils für ein Jahr fest, einen vereinbarten Beitrag zu bezahlen und die Lebensmittel abzunehmen.
Durch diese Wirtschaftsweise bekommt der Landwirt Planungssicherheit und die Freiheit unabhängig von Marktzwängen nachhaltig zu wirtschaften. Die Mitglieder haben Kontakt zu dem Leben auf dem Hof und damit eine direkte Verbindung zu ihren ökologisch produzierten Lebensmitteln.
Einmal im Jahr treffen wir uns auf dem Eickedorfer Hof zu einer Vollversammlung. Hier werden die Betriebskosten des Hofes dargestellt, aus denen dann der durchschnittliche Monatsbeitrag pro Erwachsenem Mitglied berechnet wird. Jeder kann
entscheiden, wie viel er bezahlen will, Hauptsache alle Kosten des Hofes sind gedeckt. Das Gemüse und die Eier werden von unseren
Mitgliedern wöchentlich am Donnerstagnachmittag abgeholt. Hier besteht für Groß und Klein die Gelegenheit die Tiere zu besuchen und das Gemüse anzuschauen.
Mehrmals im Jahr veranstalten wir Mitmachtage. Dann kann beim Jäten oder Ernten mitgeholfen werden. So werden die landwirtschaftlichen Arbeiten zu einem gemeinsamen Erlebnis.

Die aktuelle Vereinbarung finden sie Hier: vereinbarung_2019.pdf

Eine Übersicht wann es ungefähr welches Gemüse gibt ist hier zu finden: lieferuebersicht.pdf.

UNSERE LANDWIRTSCHAFT

Den landwirtschaftlichen Betrieb bewirtschaften wir im Sinne des biologischen Anbauverbandes "demeter". Wichtige Aspekte sind dabei der geschlossene Betriebskreislauf, die wesensgemäße Tierhaltung sowie der Einsatz von Präparaten zur Stärkung der Vitalität von Boden und Pflanze. Der Verzicht auf chemische Pflanzenschutzmittel und Künstdünger ist für uns eine Selbsverständlichkeit.
Wir bewirtschaften rund 11 ha Grünland, 1/4 ha Kartoffeln und 5000m2 Gemüse. Es leben neben der 17 köpfigen Mutterkuherde, 60 Hühner, 3 Ziegen, 2 Schweine, 4 Ponys, 2 Bienenvölker und 2 Katzen auf dem Hof. Der Schwerpunkt liegt im Gemüseanbau. Wir bauen eine breite Palette von ca. 65 Gemüsesorten an, von Salaten über Kohl, Fenchel, Bohnen bis hin zu Tomaten, Auberginen usw..
Ein besonderes Anliegen ist uns dabei, die Landwirtschaft erlebbar zu machen, insbesondere für Kinder. So können an den Abholtagen und bei den gemeinsamen Jäte- und Ernte-Aktionen wertvolle und sinnstiftende Erfahrungen gesammelt
werden. Es entsteht so eine Verbindung zu den Lebensmitteln und ein Verständnis für die natürlichen Zusammenhänge.

 

Das Gemüse und die Eier werden von unseren Mitgliedern wöchentlich am Donnerstagnachmittag abgeholt. Hier besteht für Groß und Klein die Gelegenheit die Tiere zu besuchen und das Gemüse anzuschauen.

Mehrmals im Jahr veranstalten wir Mittmachtage. Dann kann beim Jäten oder Ernten mit angepackt werden. So werden die Landwirtschaftlichen Arbeiten zu einem gemeinsamen Erlebnis.